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Tiere im Winter

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JKP

Administrator

Registrierungsdatum: 11. Juni 2008

Beiträge: 1 218

Geschlecht: Weiblich

1

Montag, 6. Februar 2012, 10:44

Tiere im Winter

Wie sich Wildtiere vor der Kälte schützen - faszinierend!
Das Rentier hat eine eigenwillige Strategie entwickelt, um
sich gegen den Frost zu schützen. Der Paarhufer frisst Moos, darin ist eine
bestimmte Chemikalie enthalten, die im Blut des Hirsches wie ein Frostschutzmittel
wirkt. Dadurch kann das Blut nicht einfrieren.

Der Polarfuchs ist der Meister der Kälteresistenz. Er kann
Temperaturen von bis zu minus 70 Grad Celsius aushalten. In seinem
Lebensraum, der Arktis, sind diese Temperaturen an der Tagesordnung und werden
durch die eisigen Winde noch verstärkt. Sein einfaches, aber wirksames Rezept
gegen die Kälte ist sein dickes Fell, das extrem dicht ist und zu 70 Prozent
aus Unterwolle besteht. Sogar seine Pfoten haben ein dickes Fell, um ihn vor
dem Einsinken in den Tiefschnee zu bewahren.

Die Weinbergschnecke kann Temperaturen bis zu minus 40 Grad
Celsius aushalten und hat dafür eine einzigartige Technik entwickelt. Sie
schließt ihr Schneckenhaus einfach zu. Das schafft sie durch Absonderung von
kalkhaltigem Schleim, der nach und nach erhärtet und das Schneckenhaus
verschließt.

Das Fell des Eisbären ist weiß? Falsch! Die Haare wirken
zwar weiß, sind aber eigentlich durchsichtig und innen hohl. Dadurch wird die
Wärme des Sonnenlichtes direkt in den Körper geleitet. Auch wenn man sie nicht
sieht, ist die Haut des Eisbären schwarz.

Das dickste Fell hat mit 50.000 Haaren pro Quadratzentimeter
der Fischotter. Sein Fell besteht, wie bei vielen Wildtieren, aus einem Ober-
und Unterfell. Bei Bedarf kann der Fischotter die Haare des Unterfells
aufstellen, um dadurch eine wärmende Luftschicht zu erzeugen.

Der Grönland-Bärenspinner entpuppt sich aus einer Raupe mit extrem langen Haaren. Diese kleine
Raupe trotzt selbst minus 50 Grad Celsius und kann herausragende zehn Monate
eingefroren bleiben. Danach taut sie einfach auf und setzt ihren Weg fort, als
wäre nichts gewesen.

Rotgesichtmakaken leben auf den japanischen Inseln, auf
denen es manchmal bis zu minus 25 Grad Celsius kalt werden kann. Allerdings
gibt es dort viele heiße Quellen, die die Affen ausgiebig für ein wärmendes Bad
nutzen.

Der Seebär tut es dem Menschen gleich und setzt bei
sinkenden Temperaturen auf die "Zwiebeltechnik". Dies tut er jedoch
nicht durch Kleidung, sondern durch drei Fell- bzw. Hautschichten. Das äußere
Fell hat lange Haare, während die untere Fellschicht kurz und wollig ist.
Darunter wiederum hat der Seebär eine Speckschicht, die so sehr isoliert, dass
das Tier bei zehn Grad schon zu schwitzen beginnt.

Wer sich fragt, warum Enten in eisigem Wasser schwimmen
können, ohne eine Miene zu verziehen:
Das Geheimnis ist, dass die Füße der Ente sehr kalt sind, um genau zu sein um
die sechs Grad Celsius. Wären sie wärmer, würde die Ente am Eis festfrieren.
Außerdem besitzen ihre Füße keine Nerven und keine Blutgefäße, was bedeutet,
dass sie nichts spürt und auch keinen Schaden nimmt. Die wasserabweisenden,
eingefetteten Bürzel tragen ebenfalls dazu bei, dass der Ente das kalte Wasser
nichts ausmacht.
Signatur von »JKP«
LG, Stephanie

Arkadia

Anfänger

Registrierungsdatum: 29. Oktober 2011

Beiträge: 19

2

Dienstag, 7. Februar 2012, 14:33

Unser Hund schützt sich glaub ich vor der Kälte indem er so viel frisst wie es geht! :wink: :biggrin: Wenn es kalt ist kann der doppelt so viel vertilgen wie sonst. :tongue:

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